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Ein Operationsverstärker (Abk. OP, OPV, OpVer, OV, OpAmp, OA, OPA) ist ein gleichspannungsgekoppelter elektronischer Verstärker mit einer sehr hohen (idealerweise unendlichen) Verstärkung. Operationsverstärker sind vielseitig einsetzbar. Ihre Grundschaltung ist der Differenzverstärker. Ihre eigentliche Funktion wird durch die äußere Beschaltung festgelegt. Das Design des Operationsverstärkers selbst ist nur ein Kompromiss zwischen den praktisch möglichen Eigenschaften der Halbleiterschaltung, da der ideale Operationsverstärker Theorie ist. Der Name weist auf die frühere Verwendung in analogen Computern hin und geht auf den mathematischen Begriff des Operators bzw. die Rechen-Operation zurück. OPs haben meistens zwei Eingänge, einen „invertierenden“ Eingang (bezeichnet mit „–“ oder „–In“) und einen „nicht-invertierenden“ Eingang (bezeichnet mit „+“ oder „+In“). Die Eingänge haben eine hohe Impedanz, die bewirkt, dass kein nennenswerter Strom in die oder aus den Eingängen fließt. – Zum Artikel …
Was geschah am 11. Januar?
- 1148 – Der ehemalige Bischof von London und Apostolische Nuntius in England Anselm de Craon stirbt.
- 1638 – Nicolaus Steno (Bild), dänischer Geistlicher, Naturforscher und Mediziner, wird geboren.
- 1753 – Nach dem Tod des Botanikers Hans Sloane geht sein umfangreiches Herbarium an das British Museum; seine Büchersammlung bildet heute die Sloane Collection der British Library.
- 1898 – Mit Ferdinand Walsin-Esterházy wird der eigentlich Schuldige in der Dreyfus-Affäre in einem Geheimverfahren freigesprochen; zwei Tage später erscheint Émile Zolas bekannter Brief J’accuse.
- 1908 – Der US-Präsident Theodore Roosevelt erklärt das Gebiet um den Grand Canyon zum National Monument.
